Unsere Philosophie

Wie oft wurden wir schon von Schülern, aber auch von Erwachsenen mit Aussagen wie "Mathe, kann ich nicht!", "Mathe? Das hab ich noch nie kapiert!" oder "In Mathe bin ich völlig unbegabt, das bekomme ich einfach nicht in meinen Kopf rein." konfrontiert? Unzählige Mal. Und während Unwissenheit und schlechte Noten in Mathe in den letzten Jahren scheinbar salonfähig geworden sind, bleibt uns nur jedes Mal zu entgegnen: "Tut mir leid, aber das ist Unsinn! Für alle, die nicht krankheitsbedingte Probleme mit Mathematik haben gilt: Jeder kann Mathe lernen!" Und das zeigen wir euch!

 

Sicherlich gibt es Menschen, die talentierter sind als andere, die teilweise sehr abstrakten mathematischen Strukturen aufzunehmen und anzuwenden. Man muss jedoch nicht zu den Talentierten in einem Gebiet gehören, um etwas zu lernen. Ein wunderbares Beispiel dafür sind diverse Sportarten oder auch das Musizieren. Vergleicht man beispielsweise das Talent der Hobby-Tennisspieler in Deutschland, so stellt man fest, das reihenweise Spieler darunter sind, die man getrost als untalentiert beschreiben kann. Trotzdem gehen sie in ihrer Freizeit auf den Tennisplatz, um zu spielen. Im Gegensatz dazu ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ein in Mathe untalentierter Schüler seine Freizeit nutzt, um ein paar Aufgaben zu rechnen. Es ist offensichtlich, dass die Freude und der Spaß an der Sache den Tennisspieler auf den Platz treiben und folglich fehlende Freude und Spaß in den meisten Fällen dafür verantwortlich sind, dass besagter Schüler nicht in seiner Freizeit Aufgaben rechnet.

 

Unglücklicherweise ist gerade das Trainieren beim Sport und das Üben beim Musizieren oder in der Mathematik unerlässlich, um das Erlernte zu festigen, die Anwendung zu automatisieren und somit Sicherheit zu geben und das angestrebte Niveau zu erreichen. Ein mathematisch weniger talentierter Schüler wird ohne passende Unterstützung also meist unsicherer, unmotivierter und folglich weniger üben, obwohl er seinen Mangel an Talent vor allem durch mehr Übung ausgleichen könnte, was in der Tat für Schüler nicht gerade mit Spaß und Freude assoziiert wird.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit unseren Schülern unter dem Motto: "Mathe soll Spaß machen!" Um den Spaß an der Mathematik zu wecken oder zu erhalten, gilt es die im Weg liegenden Stolpersteine wie Wissenslücken, Demotivation und mangelndes mathematisches Selbstbewusstsein zu beseitigen bzw. aufkommende Langeweile zu verhindern. Da vor allem uneinheitlicher Wissensstand, zu große Lerngruppen und leider auch in einigen Fällen ungeeignete Lehrkräfte für diese Stolpersteine sorgen, werden unsere Nachhilfegruppen, Workshops und Kurse fast alle mit geringer Gruppengröße von Lehrkräften, die fachlich und pädagogisch geeignet sind und uneingeschränkt hinter unserer Philosophie stehen, gehalten.

 

Ein großer Teil der Nachhilfearbeit besteht aus unserer Sicht zudem in der psychologischen Betreuung der Schüler. Gerade zu Beginn der Nachhilfe bleiben häufig die erhofften Notenverbesserungen aus. Die Fortschritte sind für Eltern und Schüler häufig nur schwer zu erkennen, sodass eine intensive Besprechung der Arbeit und der darin zu erkennenden Fortschritte unerlässlich ist, um die Motivation der Schüler aufrecht zu erhalten, während gleichzeitig die Eltern dafür sorgen müssen, dass sie unterstützend wirken ohne Druck auf den Schüler aufzubauen.

 

Auch das Thema "Hochbegabung" spielt bei uns eine große Rolle. Durch unsere eigenen Kinder setzen wir uns schon lange mit diesem Thema auseinander und haben selbst erfahren, welche Probleme hochbegabte Kinder in der Schule, und teilweise schon im Kindergarten, haben können und welche Probleme im sozialen Umfeld dadurch entstehen. Leider wird man als Eltern mit dem Thema häufig alleine gelassen, denn auch den Erziehern in den Kindergärten und den Lehrkräften an den (Nichthochbegabten-) Schulen fehlt in den meisten Fällen eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich. Unsere Kooperation mit der Hochbegabtenschule am Otto-Schott-Gymnasium-Mainz und die Erfahrungen durch den Kontakt zu vielen Eltern hochbegabter Kinder erlauben es uns mittlerweile betroffene Eltern beratend zu unterstützen und auf besondere Art und Weise mit hochbegabten Kindern umzugehen.

 

 

 

 

Probleme in Mathematik sind für die meisten Schüler nicht unbekannt. Doch besonders Gymnasialschüler müssen 12 bzw. 13 Jahre aufeinander aufbauende Inhalte begreifen und anwenden können. Entstehen Wissenslücken wird es ungemein schwerer den nachfolgenden Stoff zu verstehen und anzuwenden, was häufig spätestens in der Oberstufe zu großen Problemen führt. Ohne spezialisierte Unterstützung geraten Schulabschluss- und Berufsziele unnötigerweise in Gefahr.

 

Meist wird zudem die Bedeutung der Mathematik unterschätzt. Die Aussage: "Das brauche ich nie wieder im Leben!" hört man im Matheunterricht so oft wie in keinem anderen Fach. Dabei ist die Mathematik als Grundlagenwissenschaft für alle kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufe und Studiengänge essentiell und auch die meisten Handwerker kommen ohne ein Grundgerüst an Mathematik nicht aus.